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Catania auf Sizilien, die Geschichte und ihre Sehenswürdigkeiten
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Catania ist eine der größten Städte Siziliens, nur Palermo ist von den Einwohnern her etwas stärker
besiedelt. Die Stadt liegt zu Füssen des Vulkan Etna und hat in der Vergangenheit auch schon häufiger Kontakt mit dem
heissen Inhalt des Vulkans machen können.
So wurde Catania 1669 von einem sehr schlimmen Erdbeben heimgesucht das fast die gesamte Stadt und die nähere
Umgebung zerstörte. Als ob das nicht schon genug sei schickte der Vulkan 30 Jahre später seine Lava Massen bis
vor die Stadttore Catanias die dem enormen Druck nicht stand hielten, so wurde die Stadt erneut zerstört.
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In der Geschichte Catanias gibt es immer wieder Schriften die belegen wie aktiv der Etna sich die letzten
Jahrhunderte verhalten hat. Doch so aktiv wie er sich präsentierte so fleißig und aktiv zeigte sich das
Sizilianische Volk, als es darum ging die entstandenen Schäden durch schöne Bauwerke und ausgedehnte
Piazze zu ersetzen.
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Die Sizilianer waren schon immer sehr Lebensfrohe Menschen und so verweilten sie nicht lange mit Trauer
und Trübsal, sondern erbauten die Stadt erneut.
Diesmal wurde jedoch futuristisch gedacht und man beachtete urbanistische Vorsichtsmassnahmen.
Auch eine modernere Stilrichtung wurde Catania zu Teil und diese kann man bis heute bewundern, es
ist der wundervolle Barock-Stil den man in Catania sehr oft antrifft.
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Eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die Piazza del Duomo die im Herzen der barocken
Stadt gelegen ist. Es ist die wichtigste Kirche in ganz Catania zumal auch das Grab von
Vincenzo Bellini im Inneren der Kirche zu finden ist.
Einen weiteren wichtigen Schatz hütet diese Kirche, es ist der Schatz der heiligen Agathe ( Sant Agata )
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Sant Agata wird in Catania groß gefeiert und so wird im Februar eine Heiligenfigur durch die Stadt getragen.
Diese Figur ist sehr groß und schwer und so müssen sich die Männer verschiedener Quartiere bei dem mühevollen
Prozessionsweg abwechseln um nicht von den enormen Lasten erdrückt zu werden.
Anbei werden 11 riesige mannshohe Kerzen von einzelnen Personen getragen die meistens um ein Wunder dieser Heiligen bitten.
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Menschen die Verwandte haben die durch einen Unfall zum Beispiel gelähmt wurden, nehmen am Prozessionszug
teil und tragen eine dieser 11 riesigen Kerzen den gesamten Weg durch die verschiedenen Quartiere. Sie
erbitten ein Wunder der Heiligen welches nach Aussagen der Bevölkerung schon das ein oder andere mal
eingetroffen ist. Meistens übernimmt jedes Quartier eine Kerze um sich zu repräsentieren und zu zeigen das dort die stärksten
wohnen. Das Fest geht 3 Tage lang und sehr viele Menschen nehmen daran teil und kommen aus der ganzen Welt
um dieses Schauspiel von nahem zu erleben.
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Ob das tragen einer Kerze wirklich zu einem Wunder führt sei mal dahin gestellt. Die Menschen haben
ihre Traditionen und die werden gepflegt um wichtige Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Das sizilianische Volk hat so einige Heilige aber kaum einer wird gefeiert wie Sant Agata.
Ein weiterer wichtiger Heiliger ist noch San Sebastiano oder San Giovanni, wie
gesagt es sind sehr viele und deshalb wäre ein Aufzählen an dieser Stelle nicht angebracht.
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Im Zentrum von Catania befinden sich die Überreste des alten Amphitheatrum.
Catania selbst ist auf einem enormen Tunnelsystem entstanden und es gibt einige Eingänge die speziel
geschützt sind damit dort keiner eindringt. Es ist schon passiert das abenteuerlustige Jugendliche
in die Katakomben hinab stiegen, sich in den unterirdischen Tunnelsystemen verliefen und verhungerten.
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Die Piazza del Duomo wurde vom Architekten G.B. Vaccarini entworfen, einem der Architekten der
den Wiederaufbau im 18 Jahrhundert leitete. Ein weiteres Werk ist die Fontana dell Elefante, sowie viele
andere Bauwerke die unter seiner Leitung entstanden.
Rechts vom Dom befindet sich hingegen die Porta Uzeda, die nach dem Erdbeben von 1693 in die
mittelalterlichen Mauern geschlagen wurde.
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Rechtwinklig zur Kirchenfassade beginnt die Via Garibaldi,
die von der Piazza Mazzini unterbrochen wird, von wo links die Via Auteri zum Castello Ursino führt.
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Das wichtigste mittelalterliche Bauwerk der Stadt ist das in den Jahren zwischen 1239 und 1250 von
Federico II. errichtete Schloss bzw. Castel Ursino. Das von einem Graben umgebene Bauwerk
besitzt einen quadratischen Grundriss, eckig zylindrische, sowie halbzylindrische Türme.
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Es wird angenommen, dass es den
Namen eines römischen Konsuls (Arsinius) oder den der römischen Familie Orsini trägt, die im Mittelalter
geflüchtet sind, nachdem sie aus Rom vertrieben wurden, da sie sich auf die Seite der Gibellinen
gestellt hatten (Anhänger des Kaisers). Seine weiträumigen Zimmer beherbergen das Stadtmuseum,
in dem wertvolle archäologische Fundstücke aus hellenistischen und römischen Zeiten aufbewahrt werden.
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Des weiteren kann man im Museum
Mosaike, Moneten, Grabmäler, römische Urnen, christliche und byzantinische Kultgegenstände, Skulpturwerke aus
dem Mittelalter und dem Rinascimento besichtigen.
Barockgemälde von sizilianischen Malern sind dort auch
ausgestellt und zeugen vom historischen und kulturellen Reichtum Siziliens.
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